Jungsteinzeit / Kupfersteinzeit

ab 6T v.u.Z.

Erste Sesshaftigkeit

Lahntal

  • Temperaturen in Europa sinken
  • Beeinflussung durch anatolische Siedler und Bauern; erste Sesshaftigkeit neben weiterhin bestehendem Nomadismus
In Amerika stürzen gewaltige Eismassen in den Atlantik, woraufhin der Golfstrom aussetzt und keine Wärme mehr transportiert. In Europa sinken die Temperaturen; der fruchtbare Halbmond leidet.
 
Über die Balkan-Route sowie das Mittelmeer bringen oder vermitteln anatolische Siedler und Bauern weitere Impulse für Ackerbau und Viehzucht. Sesshaftigkeit und Nomadentum finden sich als zwei koexistierende Lebensentwürfe nebeneinander.
 
Ab etwa 4500 v.u.Z. beginnt eine erste Migrationswelle der später als Indoeuropäer bezeichneten Viehnomaden aus der Steppe Eurasiens nach Südeuropa. Damit setzt auch die allmähliche Auflösung der eigentlichen, genauer gesagt Ur-Indoeuropäischen Sprache ein, wobei der Begriff der Verschmelzung mit den jeweils anzutreffenden europäischen Ursprachen wohl eher anzuwenden ist.