Eisenzeit (800 v.u.Z. – 5. Jh.)

ab 400. v.u.Z.

Deutsche Sprache

Lahntal

  • Klimawandel/Kälte; Flüsse frieren zu und werden passierbar; Germanische Stämme ziehen nach Westen
  • 2. (deutsche) Lautverschiebung (ab 600 v.u.Z.: bis 650 / Althochdeutsch) = deutsch
Seit etwa 800 v.u.Z. wird es wieder kälter. Flüsse frieren zu und werden passierbar - und damit auch vorher kaum zu überwindende natürliche Grenzen. Dies verstärkt die Völkerwanderungen (vor allem von Ost nach West). Gallien wird durch die Franken erobert, was als ein Ergebnis die Aufgabe der Germanischen Sprache zugunsten des Romanischen mit sich bringt. Im Osten drängen slawische Völker nach. Spätere Städtegründungen wie Berlin, Dresden, Leipzig und Chemnitz weisen aufgrund ihrer ursprünglich slawischen Namen darauf hin.
 
Die Eisenzeit bringt neue technische Möglichkeiten mit sich - vor allem natürlich in der Herstellung von Waffen. 
 
Handwerk und Spezialisierungen bilden sich heraus - auch ein Berufskrieger- und Sklaventum entsteht.
 
"Regionale Dialekte" (des Indoeuropäischen) entwickeln sich weiter. Die erste (germanische) Lautverschiebung, beginnend etwa um 500 v.u.Z., trennt das Germanische endgültig ab. Aus diesem Gemeingermanisch bilden sich unter anderem das Westgermanische heraus (Englisch, Hochdeutsch, Niederdeutsch, Niederländisch, Afrikaans, Friesisch, Jiddisch). Daneben entstehen das Nord- und das Ostgermanische, wobei dieser letzte Zweig keine in der Neuzeit noch lebende Sprache durchbringen kann.